Orthomolekulare Medizin

"Vitalstoff-Medizin" - Bausteine des Lebens

Der Begriff "orthomolekular" hat seinen Ursprung in orthos (griech.) = richtig, gut und molekular, Molekül (lat.) = Baustein von Substanz. Die "richtigen" Moleküle, sprich die richtigen Nährstoffe bei Krankheiten zu verwenden, ist das Ziel der Orthomolekularen Medizin.

Diese Bausteine kennt und braucht der menschliche Organismus seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Einige kann er selbst produzieren, viele müssen jedoch über die Nahrung zugeführt werden.

Das Augenmerk dieser Therapierichtung umfasst neben der Behandlung von Krankheiten auch die Prävention. Für mich ist Prävention ohnehin die intelligenste Art der "Therapie", wenngleich sich nicht alle Krankheiten vermeiden lassen.

Zu den Vitalstoffen zählen:

  • Vitamine
  • Vitaminoide
  • Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Aminosäuren
  • essentielle Fettsäuren
  • Enzyme
  • sekundäre Pflanzenstoffe

Belastungen und Risiken durch die eigene Lebensführung wie einseitige, oder unausgewogene Ernährung sowie fortwährender psychischer oder körperlicher Stress, die Dauereinnahme von Medikamenten (Antibiotika, Glucocortikoide, Zytostatika, Immunsuppressiva, Anti-Baby-Pille, Betablocker, Antideppressiva, Diabetesmittel, Säureblocker, Osteoporosemittel, Schilddrüsenmedikamente, Blutverdünner, Cholesterinsenker, harntreibende sowie herzwirksame Mittel), Übergewicht etc. können mit einem erhöhten Verbrauch von Vitalstoffen einhergehen.


Indikationen

  • wiederkehrende Infekte (grippale Infekte, Husten, Schnupfen)
  • Arteriosklerose (Verengung der Arterien durch Ablagerungen)
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (Arthritis, Arthrose, Fibromyalgie)
  • Stoffwechselerkrankungen (Diabetes)
  • Hauterkrankungen (Schuppenflechte, Neurodermitis)
  • Erkrankungen des Verdauungssystems (Morbus Chron, Colitis ulcerosa)
  • Stärkung des Immunsystems (Krebserkrankungen)
  • Entgiftung und Ausleitung von Schwermetallen (Amalgambelastung)