Anamnese

DIE BASIS EINER VERTRAUENSVOLLEN ZUSAMMENARBEIT

Die systematische Befragung, die so genannte Anamnese, ist die erste Stufe der Diagnostik - und oft die wichtigste, weil sie entscheidende Hinweise auf die auslösenden Faktoren der Erkrankung liefern kann. Darüber hinaus entsteht so der Grundstein für eine positive Zusammenarbeit, die eine maßgebende Voraussetzung für ein positives Behandlungsergebnis ist.

INDIVIDUELL UND GANZHEITLICH

Die Anamnese ist so individuell wie jeder Kranke. Wie sie abläuft, richtet sich nach der jeweiligen Situation. Basis bilden schulmedizinische Befunde, Angaben zu Medikamenteneinnahmen, früheren Erkrankungen, Operationen, Lebensumstände, Ernährungsgewohnheiten, die berufliche und soziale Situation. Sie umfasst auch Ihre persönliche Lebensgeschichte und geht bis über Familie und Lebenssituation hinaus.

Oft kommt es bei diesem Gespräch schon zur Erkenntnis, dass nachteilige Verhaltensmuster vorliegen oder das akute Krankheitsbild die Ursache auf ein tiefer- oder weiter zurückliegendes Ereignis ist. Die Anamnese ist also keine wahllose Datensammlung, sondern die Basis für gemeinsame Ziele und einen dauerhaften Behandlungserfolg.

DEN PATIENTEN DA ABHOLEN, WO ER STEHT

Das Anamnesegespräch ist keine lästige Pflicht, sondern ein modernes und aussagekräftiges Diagnostikum, um Sie für Behandlungen dort abzuholen wo Sie stehen. Damit können wir den Behandlungsrahmen abstecken und im Optimalfall planen, was zuhause und in der Praxis getan werden kann.