Beschwerdebilder
Kryptopyrrolurie - KPU / Hämopyrrollaktamurie - HPU
Was bedeutet Kryptopyrrolurie (KPU) und Hämopyrrollaktamurie (HPU)?
Kryptopyrrolurie (KPU) und Hämopyrrollaktamurie (HPU) sind Bezeichnungen für eine spezielle Stoffwechselstörung. In der klassischen Schulmedizin ist dieses Krankheitsbild bisher kaum bekannt.
Der Unterschied zwischen KPU und HPU
- HPU: Eine meist genetisch bedingte, angeborene Häm-Bildungsstörung.
- KPU: Eine erworbene Stoffwechselstörung. Sie entsteht oft durch chronische Grunderkrankungen oder eine Belastung durch Schwermetalle.
Was passiert bei dieser Stoffwechselstörung im Körper?
Zum besseren Verständnis: Pyrrole sind wichtige Bausteine des roten Blutfarbstoffs (Häm). Normalerweise erfolgt die Ausscheidung über die Gallensäuren und den Stuhl. Durch eine enzymatische Störung im Häm-Metabolismus werden die Pyrrole jedoch fehlerhaft über die Nieren ausgeschieden. Um die empfindlichen Nierenzellen vor Schäden zu schützen, bindet der Körper die Pyrrole an lebenswichtige Mikronährstoffe. Dadurch entsteht ein massiver Mangel an:
- Zink
- Vitamin B6 (aktive Form)
- Mangan
- Chrom III
- Vitamin D
Typische KPU- und HPU-Symptome
Die Beschwerden sind extrem vielfältig und oft unspezifisch. Deshalb sind Fehldiagnosen bei KPU und HPU leider eher die Regel als die Ausnahme.
Häufige Symptome bei Erwachsenen:
- Chronische Erschöpfung und Fatigue
- Schlafstörungen und depressive Verstimmungen
- Chronische Kopfschmerzen oder Migräne
- Ängste und Panikattacken
- Hormonelles Ungleichgewicht (z. B. Neigung zu Fehlgeburten)
- Körperliche Beschwerden wie Osteoporose, Fibromyalgie oder Arthrose
Symptome bei Kindern:
Kinder mit einer Häm-Störung fallen häufig durch eine auffallend helle Haut und dunkle Augenringe auf. Sie kränkeln oft und wirken von Jahr zu Jahr kraftloser. Nicht selten kommen Konzentrationsstörungen, motorische Unruhe oder ein Aufmerksamkeitsdefizit hinzu. Dies führt häufig zu der (Fehl-)Diagnose ADS oder ADHS.
Ganzheitliche Therapie der KPU / HPU
Eine erfolgreiche Behandlung setzt an den Ursachen an und füllt die Vitalstoffdepots gezielt wieder auf. Folgende Bausteine können Ihr Wohlbefinden erheblich verbessern:
- Gezielte Gabe orthomolekularer Substanzen (hochdosierte Mikronährstoffe)
- Individuelle Ernährungsumstellung auf schadstofffreie Lebensmittel
- Stärkung der körpereigenen Leberfunktion
- Professionelle Darmsanierung
- Ausleitungstherapie bei Schwermetallbelastung
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Zuletzt aktualisiert am 25.04.2026 von Claudia Ritter.

