Beschwerdebilder

Colitis ulcerosa

Eine chronisch-entzündliche Darmentzündung

Colitis ulcerosa zählt zur Gruppe der chronisch-entzündlichen Darmentzündungen (CED). Üblicherweise verläuft sie in Schüben und betrifft Frauen genau so häufig wie Männer. Nach der bisherigen Lehrmeinung wurde eine erbliche Komponente als Ursache diskutiert, neuere Studien deuten jedoch eher auf ein geschwächtes Immunsystem hin. Das Beschwerdebild reicht von einer leichten Verlaufsform bis hin zu schweren Formen mit Fieber, Anämie und einem schweren Krankheitsgefühl. Oft ist nur der Enddarm betroffen. Breitet sich die Entzündung auf die gesamte Darmwand aus, kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen.

 

 

 

Wie macht sich Colitis ulcerosa bemerkbar?

Typisch für die Colitis ulcerosa sind wiederkehrende schleimige Durchfälle, Darmblutungen sowie Bauchschmerzen bis hin zu heftigen Koliken. Viele Betroffene müssen nachts häufiger aufstehen, um ihren Darm zu entleeren. Zusätzlich zu den Darmbeschwerden sind auch manchmal andere Organe / Strukturen wie die Augen, die Gelenke oder die Haut betroffen. Einige berichten zusätzlich über Fieber, fühlen sich abgeschlagen und insgesamt krank.

 

Mit Medikamenten das Immunsystem unterdrücken

Der langfristige Einsatz von starken Medikamenten und ihren Nebenwirkkungen wie beispielsweise Kortison bringt viele Betroffene zum Nachdenken, weshalb sie sich auf die Suche nach alternativen Therapien oder Zusatztherapien begeben.

 

Sind Sie auf der Suche nach Alternativen?

In der Regel kommen zu mir Colitis ulcerosa-Patienten erst nach einer mehrjährigen Therapie mit konventionellen Medikamenten. Mit stehen verschiedene ergänzende Diagnosen und Therapieansätze zur Verfügung.

Stuhluntersuchung – der nichtinvasive Blick in den Darm
Der Nachweis von verminderten oder erhöhten Keimzahlen physiologischer wie auch krankmachender Bakterien (unser Darm ist mit rund 450 Arten besiedelt) und Pilze (v.a. Candida-Spezies) durch ein Labor kann bei Colitis ulcerosa ein wichtiger Hinweis in der weiterführenden Diagnostik und der nachfolgenden naturheilkundlichen Behandlungsansätze sein. Oft sind Prä- und Probiotika das Mittel der Wahl, um wieder Ruhe in den nervösen Darm zu bringen. Aus meiner Sicht bringt es nichts, nach dem Gießkannenprinzip wahllos scheinbar nützliche Darmkeime zuzuführen. Erst das ausgewogene Vehältnis verschiedener Darmkeime sorgt für eine geregelte Verdauung. Deshalb gibt vor allem hier der Leitsatz: Vor der Therapie kommt die Diagnostik!

Mikronährstofftherapie / Orthomolekulare Medizin
Eine chronisch entzündete Darmwand ist nicht in der Lage, alle die über die Nahrung zugeführten Nährstoffe aufzunehmen. Viele leiden zusätzlich unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten und meiden daher eigentlich gesunde Lebensmittel. Zusätzlich führen bestimmte Medikamente wie beispielsweise Kortisongaben sehr häufig zu einem Mangel an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen oder sekundären Pflanzenstoffen. Diese gilt es mit speziellen Präparaten wieder zuzuführen.

Was wurde auf der seelischen Ebene nicht verdaut?
Unverarbeitete seelische Belastungen aus den Kindertagen, traumatische Erfahrungen in der Partnerschaft, ein Todesfall im Familien- oder Freundeskreis, verschiedene Formen des Missbrauchs können ursächlich dafür verantwortlich sein, was sich später auf körperlicher Ebene zeigt. Für manche Betroffene ist der Durchfall die einzige Möglichkeit, sich von inneren Spannungen zu befreien. In diesen Fällen kann ich Sie mit verschiedenen psychotherapeutischen Werkzeugen unterstützen, um das Thema „Schiß zu haben“ oder "etwas nicht verdaut zu haben" aus ihrem Leben zu streichen.

 

 

Wenn Sie zu diesem Thema Unterstützung brauchen, erreichen Sie mich über das Kontaktformular auf der Webseite, unter der eMail-Adresse Naturheilraum@web.de oder kommen Sie enach telefonischer Vereinbarung bei mir in Schwandorf am Marktplatz 19 vorbei. Die Praxis ist gut über die A93 von Regensburg bzw. Weiden erreichbar.

Zuletzt aktualisiert am 15.02.2019 von Claudia Ritter.

Zurück