Beschwerdebilder

ADHS / ADS

Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom – Aufmerksamkeitsdefizit mit Hyperaktivitätsstörung

Der Zappelphilipp aus dem Struwwelpeter, geschrieben von dem Frankfurter Arzt und Psychiater Heinrich Hoffmann ist vermutlich die älteste Darstellung eines hyperaktiven Kindes. Erst seit 1987 erhielt die Krankheit eine heute gültige medizinische Bezeichnung. Heute gehen die meisten Wissenschaftler von einer Hirnstoffwechselstörung aus, die Weltgesundheitsorganisation zählt ADHS zu den „Verhaltungs- und emotionalen Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend“.

Etwa fünf bis sechs von hundert Kindern und Jugendlichen erkranken an ADHS und auch bei drei von hundert Erwachsenen wurde ADHS diagnostiziert. Dabei sind die Jungs deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Umgekehrt ist es bei ADS. Meist sind es Mädchen - diese Kinder fallen durch häufiges Tagträumen auf und auch die schulischen Leistungen entsprechen meist nicht dem Entwicklungsstand des Kindes.

Typische Symptome von ADHS

- Ständiger Bewegungsdrang mit dem Gefühl „wie getrieben“ zu sein.
- Das Sitzen auf dem Stuhl fällt schwer und wird durch Herumrutschen auf der Sitzfläche oder Bewegungen mit Händen und Füßen ausgeglichen.
- Zappeln mit Händen und Füßen in unpassenden Situationen.
- Auffallende Ungeduld, insgesamt tut Bewegung gut.
- Reden wie aufgezogen, unterbricht andere oft beim Sprechen.
- Häufig impulsives Handeln ohne vorher über die Konsequenzen nachzudenken.

Symptome von ADS

- Es ist das typische Bild der „Traumsuse“.
- Häufige Flüchtigkeitsfehler und deshalb oft auch schlechte schulische Leistungen.
- Hat Schwierigkeiten, Arbeiten zu Ende zu bringen.
- Oft Probleme beim Organisieren von Aufgaben.
- Lässt sich leicht ablenken.

Die Ursachen von ADHS / ADS werden kontrovers diskutiert

Nach wie vor sind die genauen Ursachen unklar. Je nachdem, welche Quellen Sie recherchieren, werden Sie auf drei mögliche Hauptauslöser stoßen:

- genetische Veranlagung,
- erworbene Auslöser (Geburtskomplikationen, Folgen von Impfungen, Vitamin- und Mineralstoffdefizite),
- psychosoziale Faktoren in der Familie.

Aus meiner Erfahrung besteht oft eine Mischung all dieser Faktoren.

Naturheilkundliche Ansätze bei ADHS / ADS

Bei der Behandlung von Betroffenen mit ADHS sind bestimmte Psychopharmaka die erste Wahl der schulmedizinischen Richtung. Vielleicht ist für Sie oder ihr Kind eine Kombination schulmedizinischer Mittel und naturheilkundlicher Verfahren die beste Lösung; manche Betroffene lehnen die starken und belastenden Medikamente ganz ab.

In meiner Praxis hat sich bei der Behandlung von ADS / ADHS eine Kombination aus Vitalstoffen (Fettsäuren, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine), Ernährungshinweisen, homöopathischen Einzelmitteln sowie Verhaltenshinweise bewährt. Gegebenenfalls ist eine Entgiftung von Schadstoffen und Toxinen erforderlich. Jeder Therapieplan wird von mir individuell erstellt, um die für Sie oder ihr Kind optimale Kombination zu finden. Bei der Auswahl der Vitalstoffe setze ich auf wissenschaftliche Daten und Studienergebnisse und habe deshalb somit auch i.d.R. von der schulmedizinischen Seite positive Resonanz.

Kryptopyrrole können mitverantwortlich sein

Nach neuer Studienlage könen auch Krytopyrrole ursächlich für die Verhaltensauffälligkeit sein. Lesen Sie dazu den Beitrag Kryptopyrrolurie / Hämopyrrollaktamurie bzw. in der Rubrik Diagnostik den Beitrag "Kryptopyrrole im Urin".

 

Wenn Sie zu diesem Thema Unterstützung brauchen, erreichen Sie mich über das Kontaktformular auf der Webseite, unter der eMail-Adresse Naturheilraum@web.de oder kommen Sie nach telefonischer Vereinbarung bei mir in Schwandorf am Marktplatz 19 vorbei. Die Praxis ist gut über die A93 von Regensburg bzw. Weiden erreichbar.

Zuletzt aktualisiert am 20.03.2019 von Claudia Ritter.

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